Herz

Herzrhythmusstörungen verstehen

Langsamer, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag verständlich erklärt: Beschwerden, EKG, mögliche Ursachen und Behandlungswege.

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Wenn der Herzschlag zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig wird

Jeder Herzschlag wird durch elektrische Impulse ausgelöst und koordiniert.

Diese Impulse sorgen dafür, dass sich zunächst die Vorhöfe und anschließend die Herzkammern in der richtigen zeitlichen Reihenfolge zusammenziehen.

Wenn Entstehung oder Weiterleitung dieser elektrischen Impulse verändert sind, kann eine Herzrhythmusstörung entstehen.

Das Herz kann dann beispielsweise:

  • zu langsam schlagen,
  • zu schnell schlagen,
  • unregelmäßig schlagen,
  • zusätzliche vorzeitige Schläge machen,
  • oder einzelne elektrische Impulse nicht richtig weiterleiten.

Herzrhythmusstörungen reichen von häufigen und oft wenig bedeutsamen zusätzlichen Herzschlägen bis zu akut lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen.

„Herzrhythmusstörung“ ist ein Oberbegriff – keine Aussage über den individuellen Schweregrad.

Das Wichtigste zuerst

Ein ungewohnter Herzschlag ist nicht automatisch ein Notfall.

Bestimmte Begleitumstände müssen jedoch sofort ernst genommen werden.

Bei Bewusstlosigkeit, fehlender normaler Atmung, schwerer Atemnot, starken Brustbeschwerden oder einer anderen akut lebensbedrohlichen Verschlechterung sofort 112 wählen.

Notruf 112 anrufen

Bei Bewusstlosigkeit und fehlender normaler Atmung besteht der Verdacht auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand.

Was ist eine Herzrhythmusstörung?

Ein gesunder Herzschlag passt sich an Belastung, Ruhe, Schlaf, Atmung und andere Anforderungen an. Auch einzelne zusätzliche Schläge können ohne bekannte Herzerkrankung vorkommen.

Nicht jede Veränderung des Pulses ist eine krankhafte Herzrhythmusstörung.

Beim Sinusrhythmus entsteht der elektrische Takt am normalen Ausgangspunkt, dem Sinusknoten. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sämtliche anderen Herzbefunde normal sind.

Langsam, schnell, unregelmäßig oder zusätzliche Schläge

Zu langsam

Bradykardie = verlangsamter Herzschlag.

Ein langsamer Puls kann beispielsweise im Schlaf, bei gut trainierten Menschen oder unter bestimmten Medikamenten vorkommen, ohne automatisch eine gefährliche Erkrankung zu bedeuten.

Er kann aber auch durch eine Erkrankung des natürlichen Taktgebers oder eine gestörte elektrische Weiterleitung entstehen.

Zu schnell

Tachykardie = beschleunigter Herzschlag.

Ein schneller Herzschlag kann eine normale Reaktion des Körpers sein, beispielsweise bei Sport, Aufregung, Fieber, Schmerzen oder körperlicher Belastung.

Ein sehr schneller Herzschlag kann aber auch durch eine elektrische Herzrhythmusstörung entstehen.

Unregelmäßig

Ein unregelmäßiger Herzschlag kann sehr unterschiedliche Ursachen haben, beispielsweise zusätzliche vorzeitige Herzschläge, Vorhofflimmern, andere Vorhofrhythmusstörungen oder bestimmte Kammerrhythmusstörungen.

„Unregelmäßig“ ist eine Beschreibung – noch keine genaue Diagnose.

Zusätzliche Herzschläge

Solche vorzeitigen zusätzlichen Herzschläge nennt man Extrasystolen.

Sie können aus den Vorhöfen, aus dem Übergangsbereich des elektrischen Systems oder aus den Herzkammern entstehen.

Ob sie medizinisch bedeutsam sind, hängt unter anderem von Art, Häufigkeit, Beschwerden, zugrunde liegenden Herzerkrankungen und weiteren Untersuchungsbefunden ab.

Herzstolpern bedeutet nicht automatisch Herzrhythmusstörung

Herzstolpern beschreibt zunächst eine Wahrnehmung.

Manche Menschen spüren einen zusätzlichen Schlag, eine kurze Pause, einen besonders kräftigen nächsten Schlag, Flattern, Klopfen oder einen scheinbar „aussetzenden“ Herzschlag.

Die medizinische Bezeichnung für bewusst wahrgenommenes Herzklopfen beziehungsweise Herzstolpern lautet Palpitation.

Herzstolpern ist ein Symptom – keine fertige Rhythmusdiagnose.

Herzstolpern und Extraschläge

Extraschläge

Warum fühlt sich ein Extraschlag wie ein Aussetzer an?

Ein vorzeitiger Herzschlag kann auftreten, bevor das Herz sich wieder vollständig mit Blut gefüllt hat.

Dieser Schlag kann deshalb weniger kräftig sein und möglicherweise kaum gespürt werden. Danach kann eine kurze Pause folgen. Der nächste normale Herzschlag kann dadurch kräftiger wahrgenommen werden.

Ob tatsächlich eine medizinisch relevante Pause des Herzrhythmus vorliegt, kann aus dem Gefühl allein jedoch nicht bestimmt werden.

Dafür benötigt man eine Rhythmusaufzeichnung.

Wie wird Herzstolpern medizinisch eingeordnet?

Aus dem Wort „Herzstolpern“ allein lässt sich weder Entwarnung noch eine Gefährlichkeit ableiten.

Für die ärztliche Einordnung sind unter anderem wichtig:

  • welche Rhythmusform tatsächlich aufgezeichnet wurde,
  • wie häufig und wie lange sie auftritt,
  • ob Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder Bewusstlosigkeit dazukommen,
  • wie das Herz strukturell und funktionell beurteilt wird,
  • welche Medikamente eingenommen werden,
  • und ob weitere Erkrankungen bestehen.

Patavio macht deshalb aus „Ich habe Herzstolpern“ weder automatisch „Das ist harmlos“ noch „Das ist gefährlich“.

Langsamer Herzschlag und elektrische Weiterleitung

Wenn elektrische Impulse zwischen Vorhöfen und Herzkammern verzögert oder nicht vollständig weitergeleitet werden, kann ein

AV-Block (atrioventrikulärer Block – verzögerte oder unterbrochene Weiterleitung elektrischer Impulse von den Vorhöfen zu den Herzkammern)

vorliegen.

Es gibt unterschiedliche Formen und Schweregrade.

Der Begriff „Block“ bedeutet nicht automatisch, dass das Herz gleich stehen bleibt.

Langsamer Herzschlag und Leitungsstörungen

Erkrankung des Sinusknotens

Wenn der natürliche Taktgeber elektrische Impulse zu langsam, unregelmäßig oder zeitweise nicht ausreichend erzeugt, kann eine Sinusknotenerkrankung vorliegen.

Ob und welche Behandlung infrage kommt, hängt nicht allein von einer einzelnen Pulszahl ab, sondern vom Zusammenhang aus Rhythmusbefund, Beschwerden und weiterer Herzdiagnostik.

Schnelle Rhythmusstörungen: Wo entstehen sie?

Störungen der elektrischen Weiterleitung

Schnelle Herzrhythmusstörungen

Rhythmusstörungen oberhalb der Herzkammern

Schnelle Rhythmusstörungen, die in den Vorhöfen beziehungsweise oberhalb der Herzkammern entstehen, werden als supraventrikuläre Tachykardien bezeichnet.

Supraventrikulär bedeutet: oberhalb der Herzkammern entstehend.

„Supraventrikulär“ beschreibt den Ursprungsort – nicht automatisch „harmlos“.

Vorhofflimmern

Vorhofflimmern entsteht in den Vorhöfen. Dabei ist die elektrische Aktivität der Vorhöfe ungeordnet.

Vorhofflimmern ist insbesondere wegen möglicher Beschwerden, möglicher Auswirkungen auf das Herz und des individuell zu bewertenden Risikos für Blutgerinnsel und Schlaganfall wichtig.

Rhythmusstörungen aus den Herzkammern

Elektrische Rhythmusstörungen können auch direkt in einer Herzkammer entstehen.

Dazu gehören einzelne zusätzliche Kammerherzschläge, kurze Folgen schneller Kammerherzschläge, anhaltende Kammertachykardien oder Kammerflimmern.

„Aus der Herzkammer“ bedeutet nicht automatisch lebensbedrohlich – aber bestimmte Kammerrhythmusstörungen können unmittelbar gefährlich sein.

Kammertachykardie

Eine Kammertachykardie ist ein schneller Rhythmus, der in den Herzkammern entsteht.

Ihre medizinische Bedeutung hängt unter anderem davon ab, wie lange sie anhält, wie schnell der Rhythmus ist, ob Beschwerden auftreten, ob der Kreislauf beeinträchtigt wird, ob eine strukturelle Herzerkrankung besteht und welche Ursache zugrunde liegt.

Kammerflimmern

Beim Kammerflimmern ist die elektrische Aktivität der Herzkammern so ungeordnet, dass keine wirksame Pumpbewegung mehr entsteht.

Der Kreislauf bricht zusammen. Der Mensch wird bewusstlos und atmet nicht normal.

Kammerflimmern ist ein akuter lebensbedrohlicher Notfall.

Erforderlich sind sofort Notruf 112, Wiederbelebung und so früh wie möglich eine Defibrillation.

Notruf 112 anrufen

Rhythmusstörung und Herzstillstand sind nicht dasselbe

Viele Herzrhythmusstörungen bestehen bei weiterhin vorhandenem Kreislauf.

Ein Herz-Kreislauf-Stillstand bedeutet dagegen, dass keine ausreichende Kreislauffunktion mehr besteht.

Bestimmte schwere Herzrhythmusstörungen können einen Herz-Kreislauf-Stillstand verursachen.

Nicht jede Herzrhythmusstörung ist ein Herzstillstand.

Beschwerden und mögliche Zusammenhänge

Herzrhythmusstörungen können sich durch Herzstolpern, Herzklopfen, Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Leistungsminderung oder Bewusstlosigkeit bemerkbar machen. Manche verursachen keine wahrnehmbaren Beschwerden.

Beschwerdestärke und medizinische Gefährlichkeit sind nicht dasselbe. Außerdem sind Herzrhythmusstörungen nur eine von mehreren möglichen Ursachen solcher Beschwerden.

Medikamente sollten wegen eines vermuteten Zusammenhangs nicht eigenmächtig abgesetzt werden.

Wie wird eine Herzrhythmusstörung festgestellt?

Der wichtigste Schritt ist:

Den Herzrhythmus möglichst während der Störung aufzeichnen.

Eine Herzstrommessung kann zeigen, wie schnell das Herz schlägt, ob der Rhythmus regelmäßig oder unregelmäßig ist, wo elektrische Impulse vermutlich entstehen und wie sie durch das Herz weitergeleitet werden.

Viele Herzrhythmusstörungen treten nur zeitweise auf. Deshalb können längere Rhythmusaufzeichnungen oder Ereignisrekorder notwendig sein. Beginn, Ende, Situation und Begleitbeschwerden zu dokumentieren, kann die Zuordnung unterstützen.

Die Dokumentation unterstützt die Diagnose – sie ersetzt sie nicht.

Smartwatch und Smartphone

Tragbare Geräte können bei manchen Menschen die Herzfrequenz aufzeichnen, einen unregelmäßigen Puls erkennen oder eine kurze einkanalige Herzstrommessung ermöglichen.

Eine Warnung der Uhr ist nicht automatisch eine medizinisch bestätigte Herzrhythmusstörung.
Keine Warnung der Uhr schließt eine Herzrhythmusstörung sicher aus.

Weitere Untersuchungen

Je nach Rhythmusstörung können zusätzlich Herzultraschall, Blutuntersuchungen, Elektrolyte, Schilddrüsenwerte, Nierenfunktion, Belastungsuntersuchungen, Herzbildgebung oder bei bestimmten Verdachtsfällen genetische Untersuchungen sinnvoll sein.

Elektrophysiologische Untersuchung

Bei einer elektrophysiologischen Untersuchung werden dünne Katheter über Blutgefäße bis ins Herz vorgeschoben.

Mit ihnen können elektrische Signale an verschiedenen Stellen des Herzens gemessen werden.

So lässt sich bei bestimmten Rhythmusstörungen untersuchen, wo ein schneller Rhythmus entsteht und ob eine gezielte Katheterbehandlung grundsätzlich infrage kommt.

Typische Begriffe und Befundbeispiele

Typische Begriffe im Arztbrief

Sinusrhythmus

Der elektrische Herzrhythmus beginnt am normalen Taktgeber des Herzens, dem Sinusknoten.

Bradykardie

Langsamer Herzschlag.

Tachykardie

Schneller Herzschlag.

Palpitationen

Bewusst wahrgenommenes Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern.

Extrasystole

Vorzeitig auftretender zusätzlicher Herzschlag.

SVES (supraventrikuläre Extrasystole – vorzeitiger zusätzlicher Herzschlag aus dem Bereich oberhalb der Herzkammern)

Eine Form des Extraschlags aus dem supraventrikulären Bereich.

VES (ventrikuläre Extrasystole – vorzeitiger zusätzlicher Herzschlag aus einer Herzkammer)

Ein Extraschlag, der in einer Herzkammer entsteht.

Bigeminus

Rhythmusmuster, bei dem sich normale Herzschläge und Extrasystolen regelmäßig abwechseln.

Couplets

Zwei Extrasystolen unmittelbar hintereinander.

Salve

Mehrere Extrasystolen beziehungsweise schnelle Schläge unmittelbar hintereinander.

SVT (supraventrikuläre Tachykardie – schneller Herzrhythmus, der oberhalb der Herzkammern entsteht)

Oberbegriff für mehrere unterschiedliche schnelle Rhythmusstörungen.

VT (ventrikuläre Tachykardie – schneller Herzrhythmus, der in einer Herzkammer entsteht)

Die medizinische Bedeutung hängt stark von Dauer, Beschwerden, Herzfunktion und Ursache ab.

NSVT (nicht anhaltende ventrikuläre Tachykardie – kurze Folge schneller Herzschläge aus einer Herzkammer, die von selbst endet)

Ein Arztbriefbegriff, der im Zusammenhang mit Herzstruktur, Beschwerden und Ursache bewertet werden muss.

Synkope

Kurze Bewusstlosigkeit durch eine vorübergehend verminderte Durchblutung des Gehirns.

EKG (Elektrokardiogramm – Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität)

Grundlegende Untersuchung zur Erkennung und Einordnung von Herzrhythmusstörungen.

Langzeit-EKG (Langzeit-Elektrokardiogramm – längere Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität)

Wird eingesetzt, wenn Rhythmusstörungen nur zeitweise auftreten.

Befundbeispiel 1

„Sinusrhythmus, vereinzelte VES (ventrikuläre Extrasystolen – vorzeitige zusätzliche Herzschläge aus einer Herzkammer).“

Aus diesem Satz allein lässt sich nicht ableiten, ob die Extrasystolen medizinisch bedeutsam sind, wie häufig sie außerhalb der Untersuchung auftreten oder ob eine Behandlung empfohlen wird.

Befundbeispiel 2

„Rezidivierende SVT (supraventrikuläre Tachykardie – wiederholt auftretender schneller Herzrhythmus mit Ursprung oberhalb der Herzkammern).“

Rezidivierend bedeutet: wiederholt auftretend.

Befundbeispiel 3

„NSVT (nicht anhaltende ventrikuläre Tachykardie – kurze, von selbst endende Folge schneller Herzschläge aus einer Herzkammer) über 6 Schläge.“

Daraus allein lässt sich nicht ableiten, wie gefährlich der Befund individuell ist oder welche Behandlung erforderlich ist.

Befundbeispiel 4

„AV-Block II° (zweiter Grad).“

Innerhalb des zweiten Grades gibt es unterschiedliche Formen mit unterschiedlicher medizinischer Bedeutung.

Fragen, Patavio-Wege und Merksatz

Fragen für das Arztgespräch

  1. Welche genaue Herzrhythmusstörung wurde bei mir festgestellt?
  2. Wie wurde sie dokumentiert, wie häufig tritt sie auf und wie lange hält sie an?
  3. Gibt es eine erkennbare Ursache oder zugrunde liegende Herzerkrankung?
  4. Welche meiner Beschwerden passen tatsächlich zum gemessenen Rhythmus?
  5. Was soll ich bei einem erneuten Anfall dokumentieren und welche weiteren Untersuchungen sind sinnvoll?
  6. Bei welchen Beschwerden soll ich sofort 112 wählen?

Was Patavio bei Herzrhythmusstörungen bewusst nicht macht

Patavio sagt nicht:

  • „Herzstolpern ist immer harmlos.“
  • „Herzstolpern ist gefährlich.“
  • „Ein langsamer Puls bedeutet Herzschrittmacher.“
  • „Ein schneller Puls bedeutet eine gefährliche Tachykardie.“
  • „VES (ventrikuläre Extrasystolen – zusätzliche Herzschläge aus einer Herzkammer) sind automatisch gefährlich.“
  • „Eine Smartwatch hat Vorhofflimmern erkannt, also ist die Diagnose sicher.“

Patavio entscheidet nicht, ob eine einzelne Person eine Ablation, einen Herzschrittmacher, einen Defibrillator oder gerinnungshemmende Medikamente benötigt.

Patavio erklärt Rhythmusbefunde, Untersuchungen und Behandlungswege. Die individuelle medizinische Einordnung und Therapieentscheidung benötigt den tatsächlichen Rhythmusbefund und die persönliche Herzsituation.

Patavio-Merksatz

Herzrhythmusstörungen können den Herzschlag verlangsamen, beschleunigen, unregelmäßig machen oder zusätzliche Herzschläge verursachen. Der Oberbegriff sagt noch nicht, wie bedeutsam ein Befund ist. Entscheidend sind die genaue Rhythmusform, Beschwerden, Dauer, Kreislaufwirkung, Herzfunktion und zugrunde liegende Erkrankungen. Patavio erklärt diese Zusammenhänge, trifft aber keine individuelle Therapieentscheidung. Bei Bewusstlosigkeit, fehlender normaler Atmung, schwerer Atemnot oder starken Brustbeschwerden gilt sofort 112.

Notruf 112 anrufen