Eine Herzdiagnose entsteht häufig wie ein Puzzle: Gespräch, körperliche Untersuchung und verschiedene Messungen ergeben zusammen ein Bild.
Ein einzelner unauffälliger Befund schließt nicht automatisch alle Herzerkrankungen aus. Ein einzelner auffälliger Wert beweist nicht automatisch eine bestimmte Herzerkrankung.
Bei akuten Beschwerden
Diese Seiten erklären geplante und diagnostische Untersuchungen. Sie sind keine Anleitung dafür, bei akuten schweren Beschwerden erst selbst die passende Untersuchung auszuwählen.
Starke oder plötzlich auftretende Brustbeschwerden, schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit oder Verdacht auf einen Herzinfarkt: sofort 112.
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Es gibt nicht die eine Untersuchung, die das gesamte Herz beurteilt. Elektrische Herzaufzeichnung, Ultraschall, Blutwerte, Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Herzkatheter beantworten unterschiedliche Fragen. Ein Befund wird deshalb immer zusammen mit Beschwerden, Vorgeschichte und anderen Untersuchungsergebnissen bewertet.
Dabei gilt für die verwendeten Abkürzungen:
- EKG (Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität),
- CT (Computertomografie mit Röntgenstrahlung),
- MRT (Magnetresonanztomografie ohne Röntgenstrahlung).
Und:
„Unauffällig“ bedeutet nicht automatisch „jede Herzerkrankung ausgeschlossen“ – genauso wenig bedeutet ein einzelner auffälliger Wert automatisch eine bestimmte Diagnose.
Grenzen dieser Seite
Diese Seiten erklären Untersuchungen, Begriffe und typische Zusammenhänge. Sie können nicht aus Befunden eine persönliche Diagnose stellen, eine Herzerkrankung sicher ausschließen oder eine ärztliche Beurteilung ersetzen.

