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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Eine Vulvovaginalkandidose ist eine Pilzinfektion der Vulva – also der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane – und der Scheide. Verursacht wird sie durch Hefepilze der Gattung Candida, besonders häufig durch Candida albicans. Candida kann die Scheide auch besiedeln, ohne Beschwerden oder eine Erkrankung zu verursachen. Ein bloßer Pilznachweis bedeutet deshalb nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Pilzinfektion vorliegt. Für die Diagnose müssen Beschwerden und Untersuchungsbefund zusammenpassen.
Verwandte Krankheitsbilder
Bakterielle Vaginose: Veränderung der natürlichen Bakterienzusammensetzung in der Scheide; sie ist keine Pilzinfektion.
Trichomoniasis: Sexuell übertragbare Infektion durch einen einzelligen Parasiten.
Lichen sclerosus: Chronische entzündliche Hauterkrankung, die ebenfalls starken Juckreiz und Brennen im äußeren Genitalbereich verursachen kann.
Häufige Symptome
Juckreiz
Brennen
Rötung und Wundheitsgefühl
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Brennen beim Wasserlassen
veränderter Ausfluss kann vorkommen
Symptome allein reichen nicht für eine sichere Unterscheidung von anderen Ursachen
Allgemeiner Verlauf
Eine einzelne Vulvovaginalkandidose lässt sich häufig gut behandeln. Wiederkehrende oder trotz Behandlung anhaltende Beschwerden sollten erneut diagnostisch überprüft werden, weil Juckreiz und Brennen auch andere Ursachen haben können.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
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