Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Uroflowmetrie und Restharnmessung verständlich erklärt

Dieser Glossareintrag wurde redaktionell erstellt. Für seine Anzeige wird keine KI verwendet.

Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
Bei einer Uroflowmetrie wird beim Wasserlassen gemessen, wie viel Urin pro Zeit abgegeben wird. Daraus entsteht eine Flusskurve. Bewertet werden unter anderem maximale Flussgeschwindigkeit, entleerte Menge und Form der Kurve.

Nach dem Wasserlassen kann anschließend mit Ultraschall bestimmt werden, wie viel Urin noch in der Blase verbleibt. Das ist die Restharnmenge.
Bedeutung im Alltag
Ein schwacher Harnstrahl oder viel Restharn kann verschiedene Ursachen haben. Möglich sind beispielsweise eine Abflussbehinderung, eine zu schwache Blasenmuskulatur oder eine gestörte Zusammenarbeit zwischen Blase und Schließmuskel.

Die Uroflowmetrie allein kann diese Ursachen nicht zuverlässig unterscheiden. Auch eine einmalige kleine Urinmenge kann eine ungewöhnliche Kurve erzeugen. Restharn und Uroflowmetrie allein beweisen eine tatsächliche Blasenauslassobstruktion nicht sicher.
Typische Unterlagen
  • Urologiebrief
  • Uroflowmetriebericht
  • Blasensonographie
  • Neuro-Urologie
  • Prostata- oder Blasenfunktionsdiagnostik
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
Dieses Portal bietet allgemeine medizinische Informationen. Es ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapie. Treffen Sie keine gesundheitlichen Entscheidungen allein auf Basis dieser Inhalte, sondern wenden Sie sich bei Fragen oder Beschwerden an medizinisches Fachpersonal.
Zur StartseiteZum Glossar