Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Schlafdiagnostik: Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
Der Apnoe-Hypopnoe-Index beschreibt in der Polysomnographie, wie viele Atemaussetzer – Apnoen – und deutliche Verminderungen der Atmung – Hypopnoen – durchschnittlich pro tatsächlich gemessener Schlafstunde auftreten.
Bedeutung im Alltag
Ein höherer AHI bedeutet, dass Atemstörungen häufiger auftreten. Der Zahlenwert allein beschreibt aber nicht die gesamte Belastung; Sauerstoffabfälle, Arousals beziehungsweise Weckreaktionen, Dauer der Ereignisse, Beschwerden und Begleiterkrankungen können ebenfalls wichtig sein. Bei vielen ambulanten Heim- oder Polygraphie-Untersuchungen wird statt der tatsächlichen Schlafzeit die Aufzeichnungs- beziehungsweise Monitoringzeit verwendet; der daraus berechnete Wert wird häufig als Respiratory Event Index (REI) bezeichnet und ist nicht vollständig mit dem AHI gleichzusetzen. Auch die verwendeten Kriterien zur Bewertung von Hypopnoen beeinflussen den Zahlenwert.
Typische Unterlagen
  • Polysomnographie
  • Schlaflabor
  • Schlafmedizin
  • Ambulante Schlafdiagnostik, häufig mit REI statt AHI
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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