Raynaud-Phänomen – anfallsartige Durchblutungsstörung an Fingern oder Zehen verständlich erklärt
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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Beim Raynaud-Phänomen ziehen sich kleine Blutgefäße – besonders an Fingern, seltener an Zehen oder anderen Körperstellen – anfallsartig stark zusammen. Auslöser können beispielsweise Kälte oder emotionaler Stress sein. Kennzeichnend ist besonders die anfallsartige Weißfärbung der betroffenen Finger oder Zehen. Eine anschließende Blau- und Rotfärbung kann auftreten, muss aber nicht vollständig vorhanden sein.
Bedeutung im Alltag
Während einer Attacke können Finger kalt, taub, kribbelnd oder schmerzhaft sein. Ein Raynaud-Phänomen kann ohne zugrunde liegende Erkrankung auftreten – dann spricht man von einer primären Form. Es kann aber auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, insbesondere bestimmten rheumatologischen Bindegewebserkrankungen, auftreten. Neu beginnende, deutlich asymmetrische oder sehr schmerzhafte Attacken sowie Hautverletzungen beziehungsweise schlecht heilende Stellen an den Fingern sind deshalb besonders abklärungsbedürftig.
Typische Unterlagen
Rheumatologiebrief
Angiologie
Hausarztbericht
Dermatologie
Kapillarmikroskopie-Befund
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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