Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Post-Exertional Malaise (PEM) – Zustandsverschlechterung nach Belastung verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
Post-Exertional Malaise, kurz PEM, bezeichnet eine deutliche Verschlechterung von Beschwerden nach körperlicher, kognitiver, emotionaler oder sozialer Belastung, die zuvor möglicherweise noch tolerierbar erschien. Die Verschlechterung kann bereits nach geringer Belastung auftreten und ist häufig unverhältnismäßig stark im Verhältnis zur vorausgegangenen Aktivität. Sie kann verzögert beginnen – typischerweise innerhalb von etwa 12 bis 48 Stunden – und Tage, Wochen oder länger anhalten.
Bedeutung im Alltag
PEM ist nicht einfach dasselbe wie normale Erschöpfung nach Anstrengung oder allgemeine Fatigue. Neben stärkerer Erschöpfung können beispielsweise Schmerzen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder andere bestehende Beschwerden zunehmen. Für Betroffene kann deshalb die Belastungsplanung eine große Rolle spielen. PEM ist besonders im Zusammenhang mit ME/CFS bekannt und wird auch als post-exertional symptom exacerbation beschrieben.
Typische Unterlagen
  • ME/CFS-Spezialambulanz
  • Long-COVID-Bericht
  • Neurologie oder Innere Medizin
  • Reha-Bericht
  • sozialmedizinisches Gutachten
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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