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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Beim Normaldruckhydrozephalus sind die mit Nervenwasser – Liquor – gefüllten Hohlräume des Gehirns deutlich erweitert. Dadurch können bestimmte Hirnfunktionen beeinträchtigt werden. Besonders häufig fällt zunächst eine Veränderung des Gehens auf. Der Name „Normaldruckhydrozephalus“ ist etwas irreführend. Er bedeutet nicht, dass der Druck des Nervenwassers zu jedem Zeitpunkt völlig normal sein muss. Entscheidend sind das gesamte Beschwerdebild, die Bildgebung und gegebenenfalls weitere Untersuchungen.
Verwandte Krankheitsbilder
Parkinson-Syndrome: Können ebenfalls einen kleinschrittigen, unsicheren Gang verursachen.
Demenzerkrankungen: Denk- und Gedächtnisstörungen können ähnlich erscheinen.
Hirnatrophie: Auch bei einem Verlust von Hirngewebe können Hirnkammern größer wirken, ohne dass deshalb ein behandelbarer NPH vorliegt.
Häufige Symptome
Zunehmende Gangstörung
Einschränkungen von Aufmerksamkeit und Denken
Verstärkter Harndrang
Harninkontinenz
Nicht immer sind alle drei typischen Merkmale gleichzeitig vorhanden
Allgemeiner Verlauf
Die Diagnose ist wichtig, weil ausgewählte Betroffene von einer operativen Ableitung des Nervenwassers über ein Shuntsystem profitieren können. Gleichzeitig darf eine vergrößerte Hirnkammer im MRT nicht automatisch als NPH interpretiert werden. Vor einer Behandlung wird deshalb geprüft, ob Beschwerden, Bildgebung und weitere Untersuchungsergebnisse tatsächlich zusammenpassen.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
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