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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Narkolepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, bei der die Steuerung von Schlaf und Wachsein gestört ist. Betroffene sind tagsüber ungewöhnlich schläfrig und können in Situationen einschlafen, in denen andere Menschen normalerweise wach bleiben. Diese ausgeprägte Tagesschläfrigkeit lässt sich nicht einfach durch „mehr Schlafen“ erklären. Bei der Narkolepsie Typ 1 treten zusätzlich sogenannte Kataplexien auf. Dabei geht für Sekunden oder Minuten plötzlich Muskelspannung verloren, häufig ausgelöst durch starke Gefühle wie Lachen oder Überraschung. Das Bewusstsein bleibt dabei erhalten. Es gibt auch eine Narkolepsie ohne Kataplexien.
Verwandte Krankheitsbilder
Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom: Kann ebenfalls starke Tagesschläfrigkeit verursachen.
Schlafmangel: Zu wenig oder unregelmäßiger Schlaf ist wesentlich häufiger als Narkolepsie.
Idiopathische Hypersomnie: Andere neurologische Schlaf-Wach-Störung mit ausgeprägter Schläfrigkeit.
Epilepsie oder Synkope: Kataplexien können ohne genaue Beschreibung missverstanden werden.
Häufige Symptome
Ausgeprägte Tagesschläfrigkeit
Ungewolltes Einschlafen
Kataplexien bei Typ 1
Schlaflähmungen
Sehr lebhafte Wahrnehmungen beim Einschlafen oder Aufwachen
Gestörter Nachtschlaf
Allgemeiner Verlauf
Narkolepsie besteht meist dauerhaft, kann aber mit einer auf die jeweiligen Beschwerden abgestimmten Behandlung und geplanten Schlafphasen im Alltag deutlich besser kontrolliert werden. Für die Diagnose reicht Tagesschläfrigkeit allein nicht aus.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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