MRD beschreibt sehr kleine Mengen verbleibender krankhafter Zellen oder krankheitstypischer molekularer Marker, die nach einer Behandlung mit besonders empfindlichen Verfahren noch nachweisbar sein können.
Wo der Begriff vorkommen kann
Hämatologie, Leukämie- und Myelomdiagnostik, Knochenmarkkontrolle, PCR, Durchflusszytometrie.
Nicht verwechseln mit
Früher wurde häufig von minimal residual disease gesprochen. Heute wird zunehmend „measurable“ – messbar – verwendet. „MRD-negativ“ bedeutet außerdem nicht, dass garantiert keine einzige krankhafte Zelle mehr vorhanden ist, sondern dass innerhalb der Nachweisgrenze des verwendeten Tests nichts gefunden wurde.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
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