Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
MASLD ist eine steatotische Lebererkrankung, bei der Fett in der Leber nachweisbar ist und mindestens ein kardiometabolischer Risikofaktor vorliegt, zum Beispiel aus den Bereichen Stoffwechsel, Blutzucker, Blutdruck oder Blutfette. Die neue Einteilung ist keine reine Ausschlussdiagnose mehr.
Verwandte Krankheitsbilder
  • NAFLD: frühere Bezeichnung, die in vielen älteren Arztbriefen und Studien weiterhin vorkommt
  • MASH: metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis mit zusätzlicher Leberentzündung
  • MetALD: eigene Untergruppe bei MASLD und relevant erhöhtem Alkoholkonsum
  • Leberfibrose: zunehmende Bildung von Narbengewebe.
Häufige Symptome
  • Häufig keine Beschwerden
  • möglich sind Müdigkeit oder unspezifische Beschwerden im rechten Oberbauch.
Allgemeiner Verlauf
MASLD umfasst unterschiedliche Ausprägungen. Eine Fettansammlung in der Leber bedeutet nicht automatisch, dass bereits eine MASH, fortgeschrittene Fibrose oder Zirrhose besteht. Für die genaue Einordnung innerhalb der steatotischen Lebererkrankungen können auch Alkoholkonsum und andere Ursachen eine Rolle spielen; für den Schweregrad ist insbesondere das Ausmaß einer möglichen Leberfibrose wichtig.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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