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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Bei einer Leberzirrhose ist Lebergewebe über längere Zeit stark geschädigt und durch narbiges Bindegewebe umgebaut worden. Dadurch verändern sich Aufbau und Durchblutung der Leber, und das Organ kann seine vielfältigen Aufgaben zunehmend schlechter erfüllen.
Verwandte Krankheitsbilder
Leberfibrose: Vernarbung der Leber, die einer Zirrhose vorausgehen kann
MASLD: mögliche Ursache einer chronischen Lebererkrankung
Chronische Hepatitis B oder C: weitere mögliche Ursachen
Portalhypertonie: erhöhter Druck im Pfortadersystem als mögliche Folge einer Zirrhose.
Häufige Symptome
Anfangs häufig keine eindeutigen Beschwerden
möglich sind Müdigkeit, Appetit- oder Gewichtsverlust
bei fortgeschrittener Erkrankung können beispielsweise Gelbsucht, Bauchwasser oder andere Komplikationen auftreten.
Allgemeiner Verlauf
Eine Leberzirrhose kann lange ohne deutliche Beschwerden bestehen. Medizinisch wird unter anderem zwischen kompensierten Formen ohne größere Komplikationen und dekompensierten Formen mit aufgetretenen Komplikationen unterschieden. Der Begriff allein sagt deshalb noch nicht, wie gut die Leber aktuell arbeitet oder welche Komplikationen vorhanden sind.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
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