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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Das Kawasaki-Syndrom ist eine plötzlich auftretende Entzündung von Blutgefäßen, die fast ausschließlich Kinder betrifft. Typisch sind über mehrere Tage anhaltendes Fieber und verschiedene Entzündungszeichen an Haut und Schleimhäuten. Besonders wichtig ist eine mögliche Beteiligung der Herzkranzgefäße – medizinisch Koronararterien genannt. Diese Gefäße versorgen den Herzmuskel selbst mit Blut.
Verwandte Krankheitsbilder
Entzündungssyndrom nach COVID-19 bei Kindern (PIMS/MIS-C): Seltene starke Entzündungsreaktion, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus auftreten und mehrere Organe betreffen kann. Einzelne Beschwerden können einem Kawasaki-Syndrom ähneln.
Scharlach: Bakterielle Infektionskrankheit mit Fieber und häufig einem typischen Hautausschlag. Ursache und Behandlung unterscheiden sich vom Kawasaki-Syndrom.
Andere Gefäßentzündungen: Es gibt weitere Erkrankungen, bei denen sich Blutgefäße entzünden. Welche Organe betroffen sind und in welchem Alter die Erkrankungen auftreten, unterscheidet sich.
Häufige Symptome
anhaltendes Fieber
gerötete Augen ohne eitrigen Ausfluss
auffällig rote oder rissige Lippen
gerötete Mundschleimhaut oder Zunge
Hautausschlag
Veränderungen an Händen und Füßen
geschwollene Lymphknoten – kleine Filterstationen des körpereigenen Abwehrsystems –, besonders am Hals
Allgemeiner Verlauf
Das Kawasaki-Syndrom ist behandelbar und sollte früh erkannt werden, weil sich Veränderungen der Herzkranzgefäße entwickeln können. Nicht jedes Kind zeigt alle typischen Krankheitszeichen. Deshalb kann die Erkrankung auch vorliegen, wenn einzelne der klassischen Merkmale fehlen.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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