Kardio-MRT: Late Gadolinium Enhancement (LGE) und Gewebeveränderungen verständlich erklärt
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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Bei einer Magnetresonanztomographie des Herzens – Kardio-MRT – kann nach Gabe eines gadoliniumhaltigen Kontrastmittels untersucht werden, wie sich das Kontrastmittel im Herzmuskel verteilt.
Late Gadolinium Enhancement, kurz LGE, bedeutet, dass Kontrastmittel in bestimmten Herzmuskelbereichen verzögert stärker sichtbar bleibt. Solche Muster können auf verändertes Herzmuskelgewebe hinweisen, beispielsweise auf Vernarbungen beziehungsweise Fibrose oder zurückliegende Gewebeschäden.
Bedeutung im Alltag
LGE ist keine einzelne Diagnose. Entscheidend ist, wo und in welchem Muster es auftritt. Ein durch einen Herzinfarkt geschädigter Herzmuskel zeigt typischerweise andere Verteilungsmuster als beispielsweise bestimmte Herzmuskelentzündungen oder Kardiomyopathien.
Zusätzlich können moderne Kardio-MRT-Verfahren wie T1- und T2-Mapping Hinweise auf Veränderungen des Gewebes und insbesondere auf Flüssigkeit beziehungsweise Ödeme liefern. Deshalb werden LGE, Mapping, Herzfunktion und die übrigen klinischen Befunde gemeinsam beurteilt.
Typische Unterlagen
Kardio-MRT-Befund
Kardiologiebrief
Myokarditisdiagnostik
Kardiomyopathie-Sprechstunde
Herzinsuffizienzdiagnostik
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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