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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Die Immunthrombozytopenie ist eine erworbene Autoimmunerkrankung, bei der Blutplättchen – Thrombozyten – vermehrt abgebaut werden und teilweise auch ihre Neubildung beeinträchtigt ist. Dadurch ist die Zahl der Blutplättchen vermindert.
Verwandte Krankheitsbilder
Thrombozytopenie: allgemeiner Begriff für zu wenige Blutplättchen mit vielen möglichen Ursachen
Sekundäre ITP: Immunthrombozytopenie im Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung
andere Gerinnungsstörungen: können ebenfalls Blutungen verursachen, haben aber andere Mechanismen.
Häufige Symptome
Kleine punktförmige Hautblutungen
blaue Flecken
Nasen- oder Zahnfleischbluten
stärkere Monatsblutungen
manche Betroffene haben trotz niedriger Thrombozytenzahl nur wenige Beschwerden.
Allgemeiner Verlauf
Die ITP kann unterschiedlich verlaufen. Die Blutungsneigung lässt sich nicht allein aus einer einzelnen Thrombozytenzahl ableiten. ITP steht heute für Immunthrombozytopenie; die frühere Auflösung „idiopathische thrombozytopenische Purpura“ gilt als überholt.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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