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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Die hypertrophe Pylorusstenose ist eine Erkrankung junger Säuglinge, bei der die ringförmige Muskulatur am Magenausgang ungewöhnlich stark verdickt ist. „Hypertroph“ bedeutet verdickt beziehungsweise vergrößert, „Pylorus“ ist der medizinische Name für den Magenausgang und „Stenose“ bedeutet Verengung. Durch diese Muskelverdickung kann die Nahrung den Magen nur noch schlecht in Richtung Dünndarm verlassen. Typischerweise zeigt sich die Erkrankung im Alter von etwa drei bis acht Wochen.
Verwandte Krankheitsbilder
Rückfluss von Mageninhalt (gastroösophagealer Reflux): Mageninhalt fließt zurück in die Speiseröhre oder bis in den Mund. Das ist bei Säuglingen häufig und bedeutet nicht, dass der Magenausgang verengt ist.
Magen-Darm-Infektion: Kann ebenfalls Erbrechen verursachen, häufig zusammen mit Durchfall oder anderen Infektionszeichen.
Andere angeborene Verengungen oder Verschlüsse von Magen oder Darm: Sie können ebenfalls dazu führen, dass Nahrung nicht normal weitertransportiert wird, betreffen aber andere Stellen oder haben andere Ursachen.
Häufige Symptome
zunehmend kräftiges oder schwallartiges Erbrechen nach dem Trinken
Erbrochenes enthält typischerweise keine grüne Gallenflüssigkeit
Kind möchte nach dem Erbrechen häufig erneut trinken
schlechte Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust
Zeichen von Flüssigkeitsmangel wie weniger nasse Windeln und trockene Schleimhäute
Allgemeiner Verlauf
Durch das wiederholte Erbrechen kann ein Säugling erheblich Flüssigkeit und wichtige Salze verlieren. Diese Störungen werden zunächst ausgeglichen. Anschließend wird die verdickte Muskulatur am Magenausgang bei einer Operation längs eingeschnitten, sodass sich der Durchgang wieder öffnen kann. Der Magen wird dabei nicht entfernt.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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