Herzkatheter: FFR / iFR zur Beurteilung einer Koronarstenose verständlich erklärt
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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Bei einer Herzkatheteruntersuchung kann man sehen, wie stark ein Herzkranzgefäß anatomisch verengt erscheint. Aus dem Bild allein lässt sich aber nicht immer zuverlässig beurteilen, ob die Verengung den Blutfluss zum Herzmuskel tatsächlich relevant einschränkt.
Dafür können FFR – Fractional Flow Reserve – oder iFR – instantaneous wave-free ratio – gemessen werden. Über einen dünnen Druckmessdraht werden Druckverhältnisse vor und hinter einer Gefäßverengung untersucht.
Bedeutung im Alltag
Diese Messungen helfen besonders bei mittelgradig erscheinenden Verengungen, bei denen aus der Angiographie allein nicht klar ist, ob eine Behandlung mit einem Stent einen funktionell relevanten Engpass betrifft.
Ein FFR- oder iFR-Wert beschreibt also nicht einfach, „wie viel Prozent das Gefäß zu ist“. Er beantwortet eine andere Frage: Beeinträchtigt diese konkrete Verengung den Blutfluss funktionell relevant?
Typische Unterlagen
Herzkatheterbericht
Koronarangiographie
Interventionelle Kardiologie
PCI-Bericht
Herzteam-Dokumentation
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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