Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Frontotemporale Demenz (FTD) verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
Frontotemporale Demenzen sind neurodegenerative Erkrankungen, bei denen besonders Bereiche des Stirn- und Schläfenlappens des Gehirns geschädigt werden. Deshalb können zunächst Veränderungen von Persönlichkeit, Verhalten oder Sprache auffallen, während Gedächtnisprobleme anfangs weniger im Vordergrund stehen können.
Verwandte Krankheitsbilder
  • Verhaltensvariante der FTD: Form mit frühen Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen
  • bestimmte Formen der primär progressiven Aphasie: fortschreitende Sprachstörungen, die zum frontotemporalen Erkrankungsspektrum gehören können
  • Alzheimer-Krankheit: andere häufige neurodegenerative Demenzerkrankung.
Häufige Symptome
  • Veränderungen von Verhalten oder Persönlichkeit
  • Verlust sozialer Fähigkeiten
  • Antriebsmangel oder Enthemmung
  • Sprachprobleme
  • später weitere kognitive Einschränkungen.
Allgemeiner Verlauf
FTD ist keine einzelne einheitliche Erkrankung, sondern umfasst verschiedene Formen. Sie gehört zum Oberbegriff der Demenzerkrankungen, unterscheidet sich aber beispielsweise von der Alzheimer-Krankheit häufig durch die früh betroffenen Funktionen.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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