Exekutive Funktionsstörung – Schwierigkeiten beim Planen und Steuern von Handlungen verständlich erklärt
Dieser Glossareintrag wurde redaktionell erstellt. Für seine Anzeige wird keine KI verwendet.
Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Exekutive Funktionen helfen dabei, ein Ziel festzulegen, einzelne Handlungsschritte zu planen, Prioritäten zu setzen, Fehler zu erkennen und das eigene Verhalten an eine veränderte Situation anzupassen. Bei einer exekutiven Funktionsstörung können diese Steuerungsprozesse beeinträchtigt sein.
Bedeutung im Alltag
Betroffene können einzelne Handgriffe oder Aufgaben durchaus beherrschen, aber Schwierigkeiten bekommen, mehrere Schritte sinnvoll miteinander zu verbinden. Das kann beispielsweise beim Kochen, Planen eines Tages, Bearbeiten eines Antrags oder Organisieren mehrerer Termine auffallen. Eine exekutive Funktionsstörung ist nicht dasselbe wie eine reine Gedächtnisstörung oder mangelnde Motivation.
Typische Unterlagen
Neuropsychologischer Befund
Neurologiebrief
Psychiatrie- oder Reha-Bericht
Ergotherapie
sozialmedizinisches Gutachten
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
Dieses Portal bietet allgemeine medizinische Informationen. Es ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapie. Treffen Sie keine gesundheitlichen Entscheidungen allein auf Basis dieser Inhalte, sondern wenden Sie sich bei Fragen oder Beschwerden an medizinisches Fachpersonal.