Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Erysipel (Wundrose) verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
Ein Erysipel – umgangssprachlich Wundrose – ist eine bakterielle Infektion der Haut. Die Erreger gelangen meist durch kleine Verletzungen oder andere Schwachstellen der Haut in das Gewebe. Solche Eintrittsstellen können so klein sein, dass sie kaum sichtbar sind. Die betroffene Haut ist typischerweise plötzlich deutlich gerötet, warm, geschwollen und schmerzhaft. Häufig kommen Fieber und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl hinzu.
Verwandte Krankheitsbilder
  • Phlegmone: Bakterielle Infektion, die in der Regel tiefer in Haut und Gewebe reicht.
  • Tiefe Venenthrombose: Kann ebenfalls ein geschwollenes, schmerzendes Bein verursachen.
  • Stauungsdermatitis oder andere entzündliche Hautveränderungen: Können gerötet aussehen, haben aber eine andere Ursache.
  • Cellulite: Umgangssprachliche „Orangenhaut“ und etwas völlig anderes als eine bakterielle Zellulitis oder Phlegmone.
Häufige Symptome
  • Deutliche Hautrötung
  • Wärme
  • Schwellung
  • Schmerzen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Abgeschlagenheit
Allgemeiner Verlauf
Bei rechtzeitiger antibiotischer Behandlung heilt ein Erysipel meist gut ab. Wiederholte Episoden können jedoch auftreten, insbesondere wenn Eintrittspforten der Haut oder chronische Schwellungen bestehen bleiben. Bei rascher Ausbreitung, starkem Krankheitsgefühl oder Kreislaufproblemen ist eine schnelle ärztliche Beurteilung wichtig.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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