EGFR ist ein Rezeptor – vereinfacht eine Andockstelle – auf der Oberfläche von Zellen, der Wachstumssignale in die Zelle weiterleitet. Bei bestimmten Tumoren, besonders beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, wird das EGFR-Gen auf Veränderungen untersucht. Bestimmte Veränderungen können für die Auswahl einer gezielten Behandlung wichtig sein.
EGFR kann den Rezeptor auf der Zelloberfläche oder das zugehörige EGFR-Gen meinen. Eine Angabe wie „EGFR-positiv“ ist deshalb ohne weiteren Zusammenhang nicht eindeutig: Es muss erkennbar sein, ob beispielsweise der Rezeptor untersucht oder eine Veränderung des EGFR-Gens nachgewiesen wurde. Eine solche Angabe sagt für sich allein nichts über das Tumorstadium aus.
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