Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

EGFR (Onkologie) verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Langform
Epidermal Growth Factor Receptor / epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor
Kurz erklärt
EGFR ist ein Rezeptor – vereinfacht eine Andockstelle – auf der Oberfläche von Zellen, der Wachstumssignale in die Zelle weiterleitet. Bei bestimmten Tumoren, besonders beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, wird das EGFR-Gen auf Veränderungen untersucht. Bestimmte Veränderungen können für die Auswahl einer gezielten Behandlung wichtig sein.
Wo der Begriff vorkommen kann
Molekularpathologischer Befund, Lungenkrebsdiagnostik, Tumorkonferenz, Onkologiebrief.
Nicht verwechseln mit
EGFR kann den Rezeptor auf der Zelloberfläche oder das zugehörige EGFR-Gen meinen. Eine Angabe wie „EGFR-positiv“ ist deshalb ohne weiteren Zusammenhang nicht eindeutig: Es muss erkennbar sein, ob beispielsweise der Rezeptor untersucht oder eine Veränderung des EGFR-Gens nachgewiesen wurde. Eine solche Angabe sagt für sich allein nichts über das Tumorstadium aus.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
Sicherheitshinweis
Dieses Portal bietet allgemeine medizinische Informationen. Es ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapie. Treffen Sie keine gesundheitlichen Entscheidungen allein auf Basis dieser Inhalte, sondern wenden Sie sich bei Fragen oder Beschwerden an medizinisches Fachpersonal.
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