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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
Beim Barrett-Ösophagus verändert sich die Schleimhaut im unteren Abschnitt der Speiseröhre. Häufig entsteht diese Veränderung im Zusammenhang mit einem länger bestehenden Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Ein Barrett-Ösophagus ist kein Speiseröhrenkrebs. Er kann jedoch das Risiko für bestimmte Vorstufen und eine bestimmte Form von Speiseröhrenkrebs erhöhen.
Verwandte Krankheitsbilder
Gastroösophageale Refluxkrankheit: Langfristiger Reflux kann einen Barrett-Ösophagus begünstigen, aber längst nicht jeder Mensch mit Reflux entwickelt ihn.
Refluxösophagitis: Entzündung der Speiseröhre durch Reflux. Eine Entzündung ist nicht dasselbe wie die typische Schleimhautveränderung eines Barrett-Ösophagus.
Adenokarzinom der Speiseröhre: Bösartige Erkrankung, deren Risiko bei bestimmten Barrett-Veränderungen erhöht ist. Barrett bedeutet aber nicht, dass Krebs vorhanden ist.
Häufige Symptome
Häufig keine eigenen Beschwerden
Sodbrennen bei gleichzeitigem Reflux
Saures Aufstoßen
Brennen hinter dem Brustbein bei Refluxbeschwerden
Allgemeiner Verlauf
Bei einer Magenspiegelung entnommene Gewebeproben helfen einzuschätzen, welche Schleimhautveränderungen vorliegen. Besonders wichtig ist, ob sogenannte Dysplasien – also auffällige Zellveränderungen – gefunden werden. Davon hängen Kontrollabstände und gegebenenfalls weitere Behandlungsschritte ab.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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