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Informationen zum Begriff
Verständlich erklärt
ADPKD ist eine erbliche Nierenerkrankung, bei der sich im Laufe des Lebens zahlreiche flüssigkeitsgefüllte Zysten in den Nieren entwickeln. Diese Zysten können größer und zahlreicher werden, wodurch auch die Nieren selbst deutlich an Größe zunehmen können. Mit der Zeit kann gesundes Nierengewebe zunehmend beeinträchtigt werden. Die Erkrankung betrifft jedoch nicht nur die Nieren: Besonders häufig kommen beispielsweise auch Leberzysten vor.
Verwandte Krankheitsbilder
Einfache Nierenzysten: Besonders mit zunehmendem Alter häufig und nicht automatisch Ausdruck einer ADPKD.
Andere erbliche Zystennierenerkrankungen: Haben andere genetische Ursachen und teilweise andere Verläufe.
Chronische Nierenerkrankung: Kann Folge der ADPKD sein, hat aber zahlreiche andere Ursachen.
Häufige Symptome
Lange häufig keine Beschwerden
Bluthochdruck
Flanken- oder Bauchschmerzen
Blut im Urin
Nierensteine
Harnwegsinfektionen
Im Verlauf Abnahme der Nierenfunktion möglich
Allgemeiner Verlauf
Wie schnell die Nierenfunktion abnimmt, unterscheidet sich stark. Bei bestimmten Betroffenen werden deshalb Nierengröße, genetische Form, Familiengeschichte und Nierenfunktion zur Risikoeinschätzung herangezogen. ADPKD wird autosomal-dominant vererbt: Vereinfacht besteht für jedes Kind eines betroffenen Elternteils grundsätzlich eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, die ursächliche Genveränderung zu erben.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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