Patavio-Glossar · Redaktioneller Eintrag

Akromegalie verständlich erklärt

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Informationen zum Begriff

Verständlich erklärt
Akromegalie entsteht, wenn der Körper im Erwachsenenalter über längere Zeit zu viel Wachstumshormon bildet. Häufigste Ursache ist ein gutartiger Tumor der Hirnanhangsdrüse. Da das Längenwachstum bei Erwachsenen bereits abgeschlossen ist, werden Menschen dadurch nicht einfach größer. Stattdessen verändern sich unter anderem Hände, Füße und Gesichtszüge langsam über Jahre.
Verwandte Krankheitsbilder
  • Hypophysenadenom: Gutartiger Tumor der Hirnanhangsdrüse; nur bestimmte Adenome produzieren Wachstumshormon und verursachen Akromegalie.
  • Gigantismus: Wachstumshormonüberschuss vor Abschluss des Längenwachstums und daher nicht dasselbe wie Akromegalie im Erwachsenenalter.
  • Schlafapnoe: Kann bei Akromegalie häufiger auftreten, ist aber eine eigenständige Erkrankung.
Häufige Symptome
  • Größer werdende Hände und Füße
  • Gröbere Gesichtszüge
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Teilweise Sehprobleme
Allgemeiner Verlauf
Die Veränderungen entstehen häufig langsam, weshalb die Diagnose teilweise erst nach Jahren gestellt wird. Neben dem äußeren Erscheinungsbild können Herz, Stoffwechsel, Gelenke und Atmung betroffen sein. Die Therapie richtet sich insbesondere nach Ursache und Ausmaß der Hormonüberproduktion.
Medizinische Einordnung
Kontrollbedürftig / mit Ärzt:innen besprechen.
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