Patavio begann mit meinen eigenen Befunden und Arztbriefen.

Es waren nicht nur medizinische Fachbegriffe und Abkürzungen, die ich nicht verstand. Oft waren es ganze Sätze: kompliziert aufgebaut, aus Satzbausteinen zusammengesetzt oder so geschrieben, dass ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht sicher wusste, was konkret gemeint war.

Ich wollte verstehen: Was steht dort tatsächlich? Was bedeutet es für mich? Was lässt sich aus einer Aussage ableiten – und was gerade nicht? Und welche Fragen sollte ich beim nächsten Arztgespräch stellen?

Deshalb begann ich, meine Unterlagen zu ordnen, Zusammenhänge festzuhalten und unklare Aussagen in eine für mich verständliche Sprache zu übertragen. Nicht, um ärztliche Beratung zu ersetzen, sondern um besser vorbereitet zu sein und Entscheidungen bewusster mittragen zu können.

Aus dieser Arbeit entstand die Idee zu Patavio.

Im Namen Patavio verbinden sich Patient und das lateinische Wort via für Weg. Patavio steht für den Weg eines Patienten durch medizinische Informationen – durch Begriffe, Abkürzungen, Befunde und Arztbriefe, die nicht immer so verständlich sind, wie sie sein sollten.

Patavio soll genau dort ansetzen. Es soll medizinische Sprache ruhig und klar erklären, ohne etwas hinzuzuerfinden oder mehr aus einer Aussage abzuleiten, als tatsächlich darin steht. Auch Grenzen gehören zu einer guten Erklärung: Was bedeutet der Satz – und was kann man daraus nicht schließen?

Für mich beginnt Patavio nicht mit Technik, sondern mit dem Menschen, der vor einem Befund sitzt und wissen möchte: Was steht da eigentlich über mich?

Darum baue ich Patavio: damit aus schwer verständlicher medizinischer Sprache eine klare Grundlage für das nächste Gespräch werden kann.

Wichtig: Patavio ersetzt keine ärztliche Beratung, stellt keine Diagnosen und gibt keine Therapieempfehlungen.
Zur StartseiteAlle Beiträge